Klimaregulierung
Es gibt für die verschiedenen Wachstumsphasen der Pflanzen bestimmte Klimazonen, in denen der Stoffwechsel und damit das Wachstum besonders gut funktioniert. Es bietet sich daher an, die verschiedenen Umweltparameter (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2) zu kontrollieren und gegenenfalls anzupassen.
Zur erfolgreichen Zucht sollte wenigstens die Temperatur mit einem Thermometer kontrolliert werden und sich im Bereich von 24°C befinden. Wird CO2 zugeführt, kann diese auch 30°C betragen. Nachts sollte sie nicht um mehr als 6 Grad absinken. Zur besseren Überwachung bietet sich ein kombiniertes Thermo-/Hygrometer an, um gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten zu können. Sie sollte während des Wachstums 60-80% und während der Blütezeit 40-60% betragen. Diese Parameter kann man durch die Lüftung beeinflussen, gegebenenfalls kann man sich eines Luftentfeuchters oder Luftbefeuchters (Nebler), bzw. einer Klimaanlage bedienen.
Um die Temperatur über die Lüftung zu regeln braucht man wenigstens einen Dimmer oder Drehzahlregler, außer die Geräusche, die dieser Lüfter generiert sind kein Problem und die Zulufttemperatur ist in passendem Bereich. Die Mindestdrehzahl sollte so gewählt werden, das der Lüfter noch sicher Anläuft, wenn er eingeschaltet wird. Es kann in niedrigen Drehzahlbereichen zu einem Brummen des Lüftermotors kommen.
Um für konstante Werte zu sorgen, benötigt man aber einen Klimaregler, bzw. Klimakontroller. Dieser regelt die Drehzahl des Abluftventilators von einer einzustellenden Minimaldrehzahl und sorgt für eine optimale Drehzahl die auch konstant gehalten wird. Es gibt auch Modelle mit einer Steuerung eines Zuluftventilators, was je nach Raumgröße Sinn macht.
Einfache Geräte schalten je nach Bedarf den Lüfter komplett an und aus, die dabei entstehenden Geräusche können allerdings unerwünscht sein.
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